Donnerstag, 21.01.2016

Wilsons Promontory National Park

Von Melbourne aus, sind wir noch in den Wilsons Promontory National Park gefahren. Hierzu hatten wir uns nochmals für drei Tage ein Auto gemietet, da dies die einzige Möglichkeit ist, um dorthin zu gelangen. Der Park liegt ca. 250 km südlich von Melbourne und ist damit auch gleichzeitig der südlichste Punkt des austalischen Festlandes. Außerdem soll er wohl Victoria´s ältester Nationalpark sein (seit 1898 als Nationalpark anerkannt)

Auf der Fahrt in den Park haben wir noch Phillip Island besucht. Die Insel ist bekannt, da dort die Fairy Penguins leben. Zu dieser Jahreszeit ziehen sie gerade ihre Jungen groß. Am abend kann man der alltägliche Pinguinparade zusehen, wenn die Alttiere vom Meer zurück kommen, um Ihre Jungen zu füttern. Leider hatten wir dazu nicht genügend Zeit, da wir noch weiter in den Wilson Prom Nationalpark fahren wollten. Gesehen haben wir trotzdem ein Paar junge Pinguine..

Feiry Penguin Phillips Island

Im Nationalpark sind wir dann trotzdem fast zu spät angekommen, da wir nicht registriert haben, dass die Parkinformation auch für den Campingplatz und die Zeltvergabe zuständig ist. Die Info war ab 16:30 Uhr geschlossen. Wir waren kurz zuvor erst angekommen und haben nach einer Rezeption gesucht. Eine Rangerin hat und dann weiter geholfen und so haben wir doch noch Zelt für die Nacht bekommen. Mit dem Zelt waren wir sehr zufrieden, denn das war ein richtiges Luxusteil, mit Dusche  und WC. Anstelle einer Luftmatratze oder einer Liege, gab es ein richtiges Bett. Alles was der Mensch so braucht. wink

unser Luxuszelt

Der Wilson Promontory National Park ist sehr beliebt bei Campern, Surfern und Wanderern, vor allem wegen den Kilometer langen Stränden. Um uns einen Überblick zu verschaffen haben wir uns am nächsten Tag einen Rundweg als Wanderung herausgesucht, um einige der tollen Buchten, mit den endlosen Ständen von oben herunter zu sehen. Und am nächsten Morgen wollten wir noch den einen oder anderen Strand dann aus der Nähe inspizieren.

Was wir alles häten sehen können Unser ständiger Begleiter, der lachende Hans Zeltromantik Wllibay kleiner blauer Vogel, den Namen habe ich noch nicht heraus gefunden

Der Himmel machte uns den Abschied dann ganz einfach, er hat seine Schleusen geöffnet und es regnete wieder einmal recht kräftig. So sind wir dann nicht mehr an die diversen Strände gefahren, sondern haben uns auf Landstrassen zurück nach Melbourne begeben, den am abend sollten wir zurück nach Deutschland fliegen.

Unterwegs haben wir uns in Inverloch noch das Muschelmuseum angesehen. Es handelt ich um ein kleines Privatmuseum, mit tausende von Muscheln aus aller Welt. So etas haben wir noch nie vorher gesehen. Ganz toll und der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Von hier aus sind wir noch nach Frankston gefahren, einem kleinen Ort direkt an der Port Phillip Bucht. Hier haben wir dann noch zu mittag gegessen, bevor es hieß endgültig Abschied zu nehmen. Bis ca. 19 Uhr mussten wir das Auto in Melbourne am Flughafen abgeben und um 22.45 Uhr ging unser Flieger zurück nach Deutschland.

Schade und nun ist alles vorbeicry.