Sonntag, 20.12.2015

Rotes Zentrum (Teil 2)

Weiter ging es zum Kings Canyon im Watarrka National Park. Hier haben wir nachdem wir unser Nachtlager verlassen haben eine 7,5 km lange Wanderung durch den Canyon gemacht. Diesen fanden wir alle sehr beeindruckend. Aber die Tour war auch sehr anstrengend. Berg auf und Berg ab. Wir mussten sozusagen über Stock und Stein klettern. Den Rest des Tages haben wir dann im Bus verbracht. Es ging über eine Sandpiste zu unserer nächste Station zum Glen Helen Spring. Diese liegt bereits im West Mac Donnell National Park. Um uns etwas von den Strapazen der Wanderung zu erholen, konnten wir hier schwimmen gehen. Dann wurde wie immer gemeinsam gekocht, gegessen und anschließend gespült und alles für die Nacht bereit gemacht (Lagerfeuerromantik war natürlich auch mit dabei. So einen tollen Sternenhimmel haben viele von uns schon lange nicht mehr gesehen). Nachts hat uns dann ein Dingo heimgesucht. Wir hatten vergessen unsere Küche zu schließen und da hat er den Mülleimer ausgeräubert. Aber so haben wir wenigstens unser Messer wieder gefunden, dass am Abend zuvor verschwunden war (war wohl im der Mülltonne gelandet).wink

Im West Mac Donnell National Park haben wir dann noch einen etwas ruhigeren Tag verbracht. Morgens war eine kleine Wanderung von 2,5 km angesagt um Wallabies zu sehen. Wir hatten auch Glück und haben ein Black Footed Rock Wallaby gesehen. Bei ca. plus 40° C (normal so um die 50°C) war dise Tour schon sehr schweißtreibend. Literweise Wassersaufen war dringend notwendig. Danach war schwimmen angesagt oder wir sind noch ein wenig um das Wasserloch gegangen und haben einen Eisvogel beobachtet, wie er seine Jungen fütterte. Im Park haben wir dann als nächstes den Ormiston Gorge und die Ochre Pits angesehen. Die Ochre Pits ist eine traditionelle Stelle für die Aboriginals, um ihre Farbe für die Körperbemahlung abzubauen. Kurz darauf hat es leider angefangen zu regnen (nein, zu schütten wäre wohl der richtige Ausdruck) Unser Mittagessen wurde leider ziemlich nass, alles was auf dem Solargrill lag, war durchweicht, aber trotzdem geniesbar.

Danach war geplant, dass wir noch einige Zeit dort verbringen, wo wir zu Mittag gegessen haben. Aber der Regen wollte nicht enden, so sind wir dann mit dem Auto zu unserem Treffpunkt gefahren, wo die Hälfte der Leute nach Alice Springs weiter fuhren und der Rest noch einen Tag länger im Outback blieb. Da wir zu früh am Treffpunkt waren und es aufgehört hat zu regnen, konnten wir noch einen tollen Ausblick über den Nationalpark geniesen, natürlich nicht ohne vorherige Klettertour (sehr gefährlich, weil kein Pfad vorhanden).

Wir fliegen in ein paar Stunden nun weiter in den Norden nach Darwin.

 

Gorge Canyon Gorge Canyon Ocker Farben Dragon unsere Übernachtungshütte