Sonntag, 20.12.2015

4 Tage im Roten Zentrum (Teil 1)

Nun ist unser erstes großes Abenteuer vorbei. 3 Nächte im Zelt schlafen ohne viel Komfort. Gekocht haben wir (14 Personen und der Tour Guide) alle gemeinsam am Lagerfeuer oder auf Solargrill und die Arbeit wurde von allen zusammen erledigt. Obwohl wir uns abends immer duschen konnten (sehr rustikal), war das doch nicht immer angenehm. Besser gesagt man muss sich erst wieder einmal daran gewöhnen, die einfachen Dinge im Leben zu geniesen.

Gesehen haben wir natürlich mehr als genug. Nachdem wir mit gut einer halben Stunde Verspätung in Ayers Rock angekommen sind (unser Flieger hatte einen Defekt an einem Toilettensensor und wir mussten in Sydney alle nochmal aus dem Flieger aussteigen, deshalb die Verspätung) wurden wir schon erwartet. Wir, mit unserem ganzen Gepack in den Geländebus (nicht Jeap, nicht Bus, was dazwischen). Dort warteten schon einige andere Teilnehmer der Tour auf uns und los ging es. Zuerst sind wir zum Uluru - Kata Tjuta National Park gefahren. Dort haben wir uns den Uluru (Ayers Rock) angesehen und einen Rundgang von ca. 2,5 Km gemacht. Sind dann weiter gefahren zum Cultural Center um etwas über die Kultur der Aboriginals zu erfahren. Danach haben wir uns noch ein paar Felsenmalereien der Ureinwohner angesehen und ihre Wirkstätten. Und zum krönenden Abschluss des Tages, haben wir noch den Uluru bei Sonnenuntergang mit einem Glas Sekt in der Hand geniesen dürfen. Dann wurde es spannend. Unser Zeltcamp musste erst einmal organisiert und eingerichtet werden. Und das alles im Dunkeln. Die Taschenlampen waren irgendwo im Gepäck, aber such die einmal in einer großen Reisetasche....Na, aber alles ist möglich!

Am Morgen hieß es dann wieder alles einpacken und verstauen, denn weiter ging es durch das Rote Zentrum zum Kata Tjuta (die vielen Köpfe - ein skurril anmutendes Konglomerat aus 36 Felskuppen, deren höchster Kopf der Mount Olga ist). Hier war für den Morgen eine 5,4 km lange Wanderung zum Valley of the Wind Viewing Point angesagt. Man kann sich nicht vorstellen, wie lange 5 km sein können, wenn man schwitzt und permanent trinken (mindestens 1ltr./Stunde) muss. 35 Grad morgens um 10 Uhr sind schon ein Hammer. Aber die Tour war sehr gut, mit wirklich einem tollen Überblick über den Nationalpark Uluru - Kata Tjuta.

Von hier aus ging es  dann weiter zu unserem nächsten Camp, mit ein paar Stops um die Landschaft auf sich wirken zu lassen, oder um Kamele, Pferde und Dingos zu fotografieren.

Im Uluru - Kata Tjuta Nationalpark Gecko Uluru Kakadu Valley of the winds Valley of the winds