Berichte von 01/2016

Freitag, 22.01.2016

Zahlen und noch ein paar Fotos

Von Cairns bis nach Brisbane sind wir  2712 km  mit dem Auto gefahren und das in einer Zeit von 15 Tagen. Von Melbourne aus sind wir dann nochmals 707 km mit dem Auto unterwegs gewesen und das in drei Tagen. Die restliche Zeit wurde wir entweder gefahren oder sind geflogen. Im Prinzip haben wir Australien zwei Mal von Süd nach Nord und wieder nach Süd durchquert, aber alles nur entlang der Ostküste und ein wenig in der Mitte (Rotes Zentrum und Darwin liegen eher in der Mitte) Unser Nördlichster Punkt war damit Darwin und der südlichste der Wilsons Promontory Nationalpark.

Hier noch von jeder Station ein Foto:

Sydney In den Blue Mountains Ayers Rock, Das rote Zentrum Darwin Kakadu Nationalpark Lietchfiled Nationalpark Pelikane in Cairns Im Daintree Nationalpark Great Barrier Reef Palm Cove Mangos in den Atherton Tablelands Mission Beach Arlie Beach Whitsunday Beach Eungella Nationalpark Rockhampton Hervey Bay Fraser Island Everglades, Noosa Springs Crimson Rosella, Lamington Nationalpark Briabane Melbourne Wilsons Promontory National Park

Donnerstag, 21.01.2016

Wilsons Promontory National Park

Von Melbourne aus, sind wir noch in den Wilsons Promontory National Park gefahren. Hierzu hatten wir uns nochmals für drei Tage ein Auto gemietet, da dies die einzige Möglichkeit ist, um dorthin zu gelangen. Der Park liegt ca. 250 km südlich von Melbourne und ist damit auch gleichzeitig der südlichste Punkt des austalischen Festlandes. Außerdem soll er wohl Victoria´s ältester Nationalpark sein (seit 1898 als Nationalpark anerkannt)

Auf der Fahrt in den Park haben wir noch Phillip Island besucht. Die Insel ist bekannt, da dort die Fairy Penguins leben. Zu dieser Jahreszeit ziehen sie gerade ihre Jungen groß. Am abend kann man der alltägliche Pinguinparade zusehen, wenn die Alttiere vom Meer zurück kommen, um Ihre Jungen zu füttern. Leider hatten wir dazu nicht genügend Zeit, da wir noch weiter in den Wilson Prom Nationalpark fahren wollten. Gesehen haben wir trotzdem ein Paar junge Pinguine..

Feiry Penguin Phillips Island

Im Nationalpark sind wir dann trotzdem fast zu spät angekommen, da wir nicht registriert haben, dass die Parkinformation auch für den Campingplatz und die Zeltvergabe zuständig ist. Die Info war ab 16:30 Uhr geschlossen. Wir waren kurz zuvor erst angekommen und haben nach einer Rezeption gesucht. Eine Rangerin hat und dann weiter geholfen und so haben wir doch noch Zelt für die Nacht bekommen. Mit dem Zelt waren wir sehr zufrieden, denn das war ein richtiges Luxusteil, mit Dusche  und WC. Anstelle einer Luftmatratze oder einer Liege, gab es ein richtiges Bett. Alles was der Mensch so braucht. wink

unser Luxuszelt

Der Wilson Promontory National Park ist sehr beliebt bei Campern, Surfern und Wanderern, vor allem wegen den Kilometer langen Stränden. Um uns einen Überblick zu verschaffen haben wir uns am nächsten Tag einen Rundweg als Wanderung herausgesucht, um einige der tollen Buchten, mit den endlosen Ständen von oben herunter zu sehen. Und am nächsten Morgen wollten wir noch den einen oder anderen Strand dann aus der Nähe inspizieren.

Was wir alles häten sehen können Unser ständiger Begleiter, der lachende Hans Zeltromantik Wllibay kleiner blauer Vogel, den Namen habe ich noch nicht heraus gefunden

Der Himmel machte uns den Abschied dann ganz einfach, er hat seine Schleusen geöffnet und es regnete wieder einmal recht kräftig. So sind wir dann nicht mehr an die diversen Strände gefahren, sondern haben uns auf Landstrassen zurück nach Melbourne begeben, den am abend sollten wir zurück nach Deutschland fliegen.

Unterwegs haben wir uns in Inverloch noch das Muschelmuseum angesehen. Es handelt ich um ein kleines Privatmuseum, mit tausende von Muscheln aus aller Welt. So etas haben wir noch nie vorher gesehen. Ganz toll und der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Von hier aus sind wir noch nach Frankston gefahren, einem kleinen Ort direkt an der Port Phillip Bucht. Hier haben wir dann noch zu mittag gegessen, bevor es hieß endgültig Abschied zu nehmen. Bis ca. 19 Uhr mussten wir das Auto in Melbourne am Flughafen abgeben und um 22.45 Uhr ging unser Flieger zurück nach Deutschland.

Schade und nun ist alles vorbeicry.

Sonntag, 17.01.2016

Melbourne

Wenn man Brisbane, Sydney und Melbourne miteinander vergleichen sollte und entscheiden muss, welche der Städte einem am Besten gefällt, so wüden wir uns für Brisbane entscheiden. Aber das ist wie so viele Dinge Geschmackssache.

Melbourn ist eine schöne Stadt, vor allem wenn man gerne Shoppen geht. Es sind alle namhaften Läden hier vertreten, von H&M über Zara und auch solche wie Luise Vuiton, Gucci...

Nun wen das interessiert, ist die Stadt bestimmt interessant. Nein, uns interessieren mehr die Gebäude und Parks. Es gibt hier sehr viele interessante Gebäude, viele aus dem 19 Jahrhundert und denen in London sehr ähnlich. Die Mischung mit den neuen Gebäuden ist sehr spannend.

Melbourne Melbourne

Der Rundgang durch die Stadt hat in den Docklands begonnen. Da wir schon recht früh unterwegs waren und auch noch Sonntag war, war dort noch nichts geboten  ausser ein paar Jachten und ein Filmteam, dass schon aktiv war. Deshalb haben wir dann die Strassenbahn genommen und sind Richtung Botanischen Garten gefahren (die Einkaufsstrassen hatten wir bereits am abend zuvor abgegrasst). Die Strassenbahnen im Innenstadtbereich sind frei benutzbar. Bevor wir aber in den Botanischen Garten gelangt sind, haben wir erst einmal ein Festivalgelände überqueren müssen. Was für ein Festival dort stattfand, haben wir nicht heraus bekommen. Aber immerhin haben wir eine Sonnenbrille aus einer Werbeaktion bekommen.

Der Botanische Garten ist sehr schön und groß. Es gibt viele unterschiedliche Bereiche der australischen Vegetation zu entdecken. Nach einem leckeren Kaffee sind wir 2 Stunden später wieder zurück in den Innenstadtbereich gegangen. In der Zwischenzeit war es so heiß geworden, dass wir dann aber erst einmal einen Trinkstopp eingelegen mussten um einen Jag (1.14 ltr. Bier) zu trinken. Danach haben wir die freie Strassenbahn, genutzt, um einmal den Innenstadtbereich Bereich zu umrunden, sozusagen als Sightseeing-Tour nur ohne Kosten. Und tatsächlich haben wir  noch ein paar Dinge entdeckt, die wir voher bei unserem Fussmarsch durch die Stadt nicht gesehen hatten.  Na ja, man braucht ja noch etwas für den nächsten Besuch in Melbourne - irgendwann.

Botanischer Garten Melbourne Bontanischer Garten Mal was anderes Stassenbahn aus anno pief

Freitag, 15.01.2016

Brisbane

Es ist schon ein komisches Gefühl plötzlich ohne Auto zu sein und alles wieder einmal zu Fuß zu erkunden. Aber genau das haben wir heute getan, uns Brisbane erlaufen.
Im ersten Moment erschien und die Innenstadt gar nicht so groß. Man täuscht sich aber, da Brisbane von einem Fluss, dem Brisbane River druchzogen wird und viele der interessanten Dinge auf der anderen Flussseite sind. So haben wir uns am Morgen aufgemacht und sind zuerst von der City auf die South Bank Seite gegangen. Dort kann man einige Kilometer entlang der Flusspromenade marschieren, vorbei am Street Beach (das ist ein sehr schön angelegter öffentlicher Badebereich). Weiter ging es dann über das alte Maritime Museeum (hier kann man eine alte Dockanlage sehen, diverse alte Frachter und einen alten Leuchtturm). Danach ging es dann über den Kangaroo Point bis zum Schiffsanleger in der Holtman Strasse. In Brisbane gibt es die Möglichkeit umsonst den Fluss mit der sog. City Hopper Ferry zu überqueren oder gar sogar eine Rundtour über den Fluss zu machen.  Die Stadt tut sehr viel für Ihr Image eine Grüne Stadt zu sein. Extra Fahrradwege und Fusswege entlang des Flusses. Man wird geführt wie ein Autofahrer.
Sicherheit geht vor und alles ist genaustens beschildert um ja keine Kollission zw. Radfahrern und Fussgängern zu ermöglichen.

Das eiserne Kängeroo Brisbane Panorama von Brisbane


Auf unserem Weg entlang des Flusses haben wir ganz viele Leguane gesehen und sogar einen Frogmauth. Der Frogmouth kann sich so gut im Baum tarnen, dass wir ihn fast übersehen hätten. Wenn wir nicht anderen Vögeln hinterhergeschaut hätten, wäre er uns nicht aufgefallen.

 


Anschließend waren wir noch im Botanischen Garten, dieser hat aber seinen Namen nicht wirklich verdient, denn das ist mehr eine Erholungsoase für die Bürger. Zu wenig Botanik für u Leguan Und noch ein Leguan Frogmouthnseren Begriff (Na, ja man hat ja auch immer bestimmte Vorstellungen). Dafür gibt es aber noch den Roths Park! Diesen würde ich eher als Botanischen Garten bezeichnen. Hier sind verschiedene Bereiche der Botanik Australiens zusammengefasst worden. Sehr schön und empfehlenswert.
Da es den Tag über sehr heiß und drückend war, ein Gewitter kündigt sich an, mußten wir den einen oder anderen Drinkstopp einlegen und haben auch mal wieder ein Bier
getrunken, denn die meiste Zeit unserer Reise haben wir kühlen Weißwein getrunken.
Nun zu unserer vorletzten Station: Melbourne.

Donnerstag, 14.01.2016

7 Etappe: Der Lamington National Park

Von Noosa Heads führte uns unser Weg in den Lamington National Park. Dieser liegt ca. 90 km hinter Brisbane, dass hieß für uns wir mussten einmal durch Brisbane fahren. Eigentlich blöd, aber es hat sich gelohnt.
Bevor wir Brisbane druchfahren haben, waren wir erst noch im Hinterland. Das ist eine sehr fruchtbare und abwechslungsreiche Region. Leider hat uns die Dame aus der Touristinformation etwas in die Irre geführt. Wir mussten um dort hin zu kommen, einen Teil der Stecke über einen sogenannten Forstweg fahren, der eigentlich  nur für Allrad - Fahrzeuge zugelassen ist. Spannend, aber wir haben es geschafft. Wobei uns zum Schluss fast der Treibstoff ausging. Auf unserer  Tour kamen wir auch durch Montville. Eine ganz schöne kleine Stadt im Hinterland. Viele kleine Geschäfte und Cafes, alle in historischen Gebäuden (man könnte auch sagen der Wilde Westen lebt hier weiter) Da haben wir die Holperstrasse von zuvor schon fast wieder vergessen. Der Weg hat sich gelohnt.
Auf unserem weiteren Weg in den Lamington Nationalpark haben wir uns wieder einmal mit Mangos und Melonen eingedeckt, denn für das leibliche Wohl muss ja auch gesorgt werden. Die Strasse in den Nationalpark ist eine Sackgasse. 36 km lang und teilweise so eng, dass immer nur ein Fahrzeug fahren kann und der Gegenverkehr warten muss. Gesehen haben wir unterwegs einige Whiptail Wallabies .

Whiptail Wallabie Unser neuer Begleiter


Morgens haben wir dann einen Vogelerkundungsrundgang mit einem Ranger mitgemacht. Schade war nur, dass zu viele Leute daran teilnahmen und wir deshalb nicht alles sehen und hören konnten. Gesehen haben wir Papageien und andere spezille Regenwaldvögel.
Nach dem Frühstück haben wir dann noch eine kleine Wanderung unternommen zu dem sog. "Wishing Tree". Das ist ein Fig Tree, der den Originalbaum komplett hat absterben lassen und deshalb jetzt innen hohl ist.

Papagei Wishing Tree (Fig Tree)


Nun hieß es Abschid nehmen, denn heute mussten wir das Auto in Brisbane zurück geben.

Donnerstag, 14.01.2016

6. Etappe Von Hervey Bay nach Noosa Heads

Nachdem wir Hervey Bay verlassen hatten, führte uns unser Weg über Maryborough und über Gympie nach Nossa Heads. Zuerst wollten wir uns Maryboraough ansehen, haben dann aber irgendwie nichts gesehen, was uns auf Anhieb gefallen hätte, deshalb sind wir weiter bis Gympie gefahren. Die Stadt haben wir uns dann angesehen, aber irgendwie hatten wir den Eindruck, dass hier sehr viele arme Menschen wohnen. Fast nur Billigläden und viele davon leer stehend. Insgesamt aber ein schönes kleines Städtchen mit ein paar historischen Gebäuden.
Maryboraugh

Von hier aus ging es dann weiter nach Noosa Heads, die Everglades von Australien. Zuerst dachten wir uns nichts bei der Bezeichnung, aber dann haben wir sehr schnell verstanden worum es geht. Die Stadt ist durchzogen von einem Flusssystem. Und hier hatten wir das erste Mal einen richtigen Drehwurm bekommen, bis wir unsere Hotel gefunden hatten. Die Australier lieben den Kreisverkehr.
Ein Hotel mit Golfplatz und dafür braucht man viel Platz. Deshalb liegt das Hotel sehr exponiert auf einer Landzunge. Eine riesengroße Suite konnten wir dann unser Eigen nennen, mit Küchenblock und seperatem Schlafzimmer (insges. mind. 80 qm² groß)
 
Am nächsten Tag war eine Bootstour durch die Everglades angesagt, mit ca. 1 Stunde Kanufahren. Sehr schön! Viele der Bewohner Noosas wohnen auf einem Hausboot. Und sowieso hat fast jeder hier ein Boot. Nur wir durften einfach nur Kanu fahren, was sehr spannend und auch entspannend ist. Wenn man sehr viel im Auto unterwegs ist, ist das Kanufahren doch eine tolle Ablenkung. Zu sehen gab es ausser dem Regenwald auch einige Tiere, wie z.B.inen Leguan ein paar Kangoroos und einen Frogmouth mit seinem Nachwuchs (das ist ein Vogel mit einem Froschmaul), Pelikane und Catfische (riesige Welse). Die Welse gibt es hier in allen Größen!
 
Varan Everglades von Australien
Montag, 11.01.2016

5.Etappe Der Weg nach Hervey Bay über Rockhampton


Am nächsten Tag führte uns unser Weg zurück an die Küste auf den Bruce Highway bis nach Rockhampton - Die Rinderstadt, das Herz der Beef Produktion. Die Stadt selber hat ausser ein paar alten historischen Gebäuden wenig zu bieten, deshalb waren wir sehr froh vorher noch einen Stop bei den Capricorn Caves eingelegt zu haben.

Eigentlich wollten wir uns die Mt. Etna Caves anschauen, aber da zur Zeit die Fledermäuse dort Ihre Jungen aufziehen, kann man die Höhlen nur mit Voranmeldung und mit einer geführten Tour besichtigen. Deshalb haben wir uns dann die Capricorn Cave angesehen. Das ist die älteste Touristenattraktion von Australien (1882 von John Olsen entdeckte Karsthöhlensystem).Von Rockhampton aus ging es dann am nächsten Tag nach Harvey Bay, um eine Tour auf Fraser Island mitmachen zu können. Harvey Bay haben wir auf einem Umweg erreicht.

Wir wollten uns auf jeden Fall die alte Minenstadt Mt. Morgenansehen und sind dafür nochmals mehr ins Landesinnere gefahren. Das eigentliche Museeum hatte morgensfrüh noch geschlossen. Die Stadt selber ist auch ein Besuch wert und so haben wir uns dort ein wenig umgesehen, bevor wir unseren Weg nach Hervey Bay fortgesetzt haben. Das war überaus spannend, da wir um auf den Bruce Highway zurück zu kommen, eine kleinere Baypasstrasse fahren mußten. Spannend, denn diese war teilweise nur Schotterpiste und immer wieder zwischendurch Cattle-Grids (Rinder-Gitter in der Fahrbahn eingelassen, die die Rinder daran hindern sollen, zu weit auf verbotenem Wege. zu laufen, sondern wieder zurück auf die Weiden führen sollen). Bis wir dann in Hervey Bay ankamen waren wir 500 km gefahren und hatten dafür gut 7 Stunden benötigt.


Unsere Tour am nächsten Tag nach Fraser Island war sehr schön. Zuerst ging es mit der Fähre auf die Insel und danach mit dem Allradbus über die Sandpisten der Insel. Gesehen haben wir nur einen kleinen Teil der Insel, aber für einen ersten Eindruck sehr faszinierend. Fraser Island ist die einzige Insel der Welt, die nur aus Sand besteht und der Regenwald auf Sand gewachsen ist. Und was für ein Sand, so fein und weiss. Man kann verstehen warum die Insel seit 1992 zum Weltkulturerbe gehört. Die endlosen Strände laden dazu ein Hotelketten dort aufzubauen, aber das wäre schade um die Natur und die UNESCO hat da einen Riegel vorgeschoben.

Fraser Island Endlose Strände Adler oder so? Fraser Island Schiffswrack Sandgestein auf Fraser Island

Montag, 11.01.2016

4.Etappe Eungella Nationalpark

Von Arlie Beach ging es weiter zum Eungella Nationalpark.
Dieser liegt etwas abseits vom Bruce Highway und in den Bergen. Wobei Berge zu sagen etwas
übertrieben ist. Der Nationalark ist ein Regenwaldgebiet und kann in bestimmten Bereichen durchwandert werde. Es gibteinen 16,2 km langen Wanderweg durch den Regenwald, aber wir haben nur 3 kleine Teilstücke davon gemacht.

Unser Hotel lag direkt im Nationalpark und deshalb konnten wir am abend noch an einem kleinen Nachtspaziergang durch den Regenwald teilnehmen. Alles was wir den Tag über sehen wollten, haben wir dann nachts gesehen und auch unser so lang ersehnter Platypus (Schnabeltier) haben wir gesehen. Und dazu noch eine Pyton und ein paar sehr interessante Frösche und Kröten. Außerdem haben wir auch noch ein Rufous Bettang,eine Abart des Kangoroos gesehen. Und natürlich auch große dicke fette Spinnen und noch Opossums.

Den ganzen Aufenthalt auf der Logde haben uns die weißen Kakadus und der lachende Hans mit Ihrem Gekreische oder auch Gelächter unterhalten. Das kann ganz schön nervend sein mit der Zeit. Dazu noch die Zikaden, die dasKonzert unterstützen, wer braucht da schon einen Fernseher.

vom Eungella Nationalpark ins Tal geschaut Wasserschildkröten Die Strasse nach Eungella der lachende Hans Farn

Mittwoch, 06.01.2016

Etappe 3 von Mission Beach nach Arlie Beach

Von Mission Beach aus ging es für uns weiter nach Arlie Beach, ca. 500 km voneinander entfernt. Und da es hier keine Autobahn gibt, sondern nur einen Highway, welcher eher unseren Landstrassen entspricht, braucht man für so eine Strecke doch erheblich mehr Zeit.

Also geht die Fahrt natürlich nicht ohne Zwischenstopps. Mig, Landlord unserer letzten Lodge hat uns noch ein paar Tips gegeben, was wir uns auf unserem Weg anschauen könnten. Zuerst haben wir uns den größten Gummistiefel Australiens in Tully angesehen. Dieser steht für den höchsten Wasserstand, der dort jemals gemessen wurde. 7,90 mtr im Jahr 1950.

der große Stiefel

Danach ging es weiter nach Ingham, dort gibt es die Wetlands. Hinter der Touristinformation gibt es einen Rundweg, auf dem man ca. 60 % aller in Australien vorkommenden Vögel sehen kann. Aber da wir natürlich wieder einmal um die Mittagszeit, in der größten Hitze dort angekommen sind, konnten wir nicht sehr viel beobachten. Nur ein paar Papageien, die um die Wette zwitscherten (besser gesagt, zusammen hört sich das eher wie Kindergeschrei an.)

Was ist das? Der lachende Hans Krachmacher Papageien

Auf der restlichen Strecke bis nach Arlie Beach haben wir noch zwei kleine Stopps eingelegt, um schon einmal einen Eindruck zu bekommen was uns erwartet: die Whitsundays, ein Inselparadies bestehend aus 74 Inseln.

In Arlie Beach angekommen, war der erste Gang in den Schwimmingpool, denn es war in der Zwischenzeit wieder sehr heiß geworden, ca. 32 bis 35 ° C.

Am nächsten Tag war eine Schiffstour angesagt. Mit dem Katamaran ging es durch den Withsunday Islands National Park. Bei herrlichem Wetter und gutem Essen, sowie leckerem Wein macht so etwas richtig Spass. Angesagt war Schwimmen und Schnorcheln im Greate Barrier Reef. Zum Schwimmen sind wir am Whitsunday Beach auf der Whitsunday Insel abgesetzt worden. Der Strand ist sehr feinsandig und hat eine tolle weiße Farbe. Faszinierent war aber, dass dort auch Leute zum Baden und Sonnen mit dem Hubschauber abgesetzt wurden.

Whitsunday Nationalpark blick auf Arlie Beach Camira Whitsunday Beach Hubschrauber am Strand

Da wir in Arlie Beach drei Nächte gebucht hatten, hatten wir den dritten Tag zur freien Verfügung. Aber anstelle von Faulenzen, haben wir morgens noch eine Wanderung gemacht im Conway Range National Park. Der Walk war nur 5,4 km lang, aber das Wasser lief uns in Bächen vom Schwitzen herunter. Wir sind auf den Mount Rooper gelaufen, eigentlich keine Herausforderung, aber bei 32 °C und immer in der Sonne schon. Froh wieder im Auto zu sitzen, sind wir zu unserer Unterkunft zurück gefahren und erst einmal wieder in den Pool gesprungen. Danach haben wir noch ein wenig Arlie Beach unsicher gemacht.

Auf dem Weg zu Gipfel des Mt. Rooper Blcik vom Mt. Rooper

Morgen geht es dann weiter nach Eungella, im Eungella Nationalpark.

 

Samstag, 02.01.2016

Das Neue Jahr hat begonnen und wir unsere Autotour von Cairns nach Brisbane

Genau zum 31.Dezember 2015 haben wir unser Auto übernommen. In ca. 14 Tagen wollen wir nun entlang der Ostküste von Cairns bis nach Brisbane fahren.

Unsere erste Etappe führte uns von Cairns über Palm Cove nach Yungaburra in die Atherton Tablelands. Nach Palm Cove sind wir nochmals gefahren, weil wir eine nette email der Rezeptionistin unsers letzen Hotels erhalten hatten, dass wir dort ein T-Shirt haben liegen lassen. Das wollten wir natürlich wieder haben, auch wenn Palm Cove nicht ganz auf unserer Strecke lag. Gesagt, getan und danach ging es dann in die Tablelands. Das ist wohl eine der fruchtbarsten Regionen ins Australien.

Zuerst haben wir uns dort die kleine Stadt Kuranda angesehen. Ein Ort  auf Touristen ausgerichtet, aber wir haben dort den bisher besten Cappucino im Land getrunken. Mit viel Liebe und Tradition gemacht (hat aber auch einige Zeit gedauert, bis er fertig war: Viel Milchschaum und Kakao) Lecker!!tongue-out

Kuranda in Kuranda

Weiter ging es nach Mareeba, zur Golden Drop Winery. Das ist ein Weingut, dass aus Mangos Wein, Sekt und Likör herstellt. Getestet haben wir natürlich auch einiges davon und uns zum Schluss für eine Flasche Sekt entschieden, denn es galt ja das Neue Jahr zu begiessen. (Wir haben das neue Jahr aber dann erst am 1. Januar abends mit dem Sekt begossen..)

Mangoplantage

Von hier aus ging es dann zu unserer ersten Übernachtungsstation: Yungaburra! Ein kleines Nest mit ein paar Hotels und Shops, im klassischen Westernstil. Dort sollten wir auch Platypus (Schnabeltiere) sehen können, aber leider hatten wir kein Glück. Genauso bei den Baumkängerus die hier in der Region vorkommen sollen, hatten wir kein Glück welche zu sehen.

Der nächste Tag stand uns zur freien Verfügung und wir haben die Zeit genutz, um uns in der Gegend umzusehen. Nach dem Curtain Fig Tree (Würgefeige, diese umschlingt einen Baum und im Laufe der Jahre stirbt der Baum ab und nur noch die Feige bleibt erhalten) sind wir dann zum Eacham See gefahren. Das ist ein Kratersee oder ein Maar. Hier gibt es einen 3 km langen Rundweg im Regewald um den See, diesen haben wir natürlich gemacht. Danach sind wir zu den Malandra Falls gefahren (einem kleinen Wasserfall, mit der Möglichkeit auf einem Rundweg, den Regenwald nach Tieren abzusuchen). Von hier aus ging es zum Barrine See, welchen wir auch noch umrundet haben. (5 km Umfang hat der See). Der See ist auch ein Vulkankrater. Am Anfang des Rundweges kann man zwei Kauri Bäume bestaunen. Diese Bäume sind über 1000 Jahre alt und mind. 45 Meter hoch, mit einem Umfang von 6 Meter wahre Baumriesen.  Abends haben wir dann nochmals versucht das Schnabeltier zu finden, aber wieder ohne Erfolg.

Yungaburra Schnabeltier Curtain Fig Tree die Wurzeln der Würgefeige 

Die zweite Etappe führte uns vom Tableland, genauer gesagt von Yungaburra bis nach Mission Beach an die Ostküste.  Auf dem Weg nach Mission Beach haben wir uns einige Wasserfälle angesehen. Bei Millaa Millaa einer 3 Seelen Gemeinde gibt es einen 16 km langen Rundkurs mit drei Wasserfällen. Diesen haben wir mitgemacht und uns die drei Wasserfälle (Millaa Millaa -, Zilli - und Ellinjaa Falls) auch angesehen. Sehr schön und auch sehr unterschiedlich! innocent (Smilie steht für gut gemacht, GRINS)

Millaa Millaa Falls Zilli Falls Ellinjaa Falls

Danach haben wir noch einen Skywalk über die Bäume des Regenwaldes mitgemacht. Leider haben wir auch hier die versprochenen Baumkängerus nicht gesehen, aber was solls, dafür haben wir den Regenwald  von oben genossen.

Verrückt Pilzwelt Pilze Farne Pilzwelt Die Welt von oben gesehen ein Schild das uns immer verfolgt

Endstation dieser Tour ist Mission Beach, direkt am Meer.