Freitag, 22.01.2016

Zahlen und noch ein paar Fotos

Von Cairns bis nach Brisbane sind wir  2712 km  mit dem Auto gefahren und das in einer Zeit von 15 Tagen. Von Melbourne aus sind wir dann nochmals 707 km mit dem Auto unterwegs gewesen und das in drei Tagen. Die restliche Zeit wurde wir entweder gefahren oder sind geflogen. Im Prinzip haben wir Australien zwei Mal von Süd nach Nord und wieder nach Süd durchquert, aber alles nur entlang der Ostküste und ein wenig in der Mitte (Rotes Zentrum und Darwin liegen eher in der Mitte) Unser Nördlichster Punkt war damit Darwin und der südlichste der Wilsons Promontory Nationalpark.

Hier noch von jeder Station ein Foto:

Sydney In den Blue Mountains Ayers Rock, Das rote Zentrum Darwin Kakadu Nationalpark Lietchfiled Nationalpark Pelikane in Cairns Im Daintree Nationalpark Great Barrier Reef Palm Cove Mangos in den Atherton Tablelands Mission Beach Arlie Beach Whitsunday Beach Eungella Nationalpark Rockhampton Hervey Bay Fraser Island Everglades, Noosa Springs Crimson Rosella, Lamington Nationalpark Briabane Melbourne Wilsons Promontory National Park

Donnerstag, 21.01.2016

Wilsons Promontory National Park

Von Melbourne aus, sind wir noch in den Wilsons Promontory National Park gefahren. Hierzu hatten wir uns nochmals für drei Tage ein Auto gemietet, da dies die einzige Möglichkeit ist, um dorthin zu gelangen. Der Park liegt ca. 250 km südlich von Melbourne und ist damit auch gleichzeitig der südlichste Punkt des austalischen Festlandes. Außerdem soll er wohl Victoria´s ältester Nationalpark sein (seit 1898 als Nationalpark anerkannt)

Auf der Fahrt in den Park haben wir noch Phillip Island besucht. Die Insel ist bekannt, da dort die Fairy Penguins leben. Zu dieser Jahreszeit ziehen sie gerade ihre Jungen groß. Am abend kann man der alltägliche Pinguinparade zusehen, wenn die Alttiere vom Meer zurück kommen, um Ihre Jungen zu füttern. Leider hatten wir dazu nicht genügend Zeit, da wir noch weiter in den Wilson Prom Nationalpark fahren wollten. Gesehen haben wir trotzdem ein Paar junge Pinguine..

Feiry Penguin Phillips Island

Im Nationalpark sind wir dann trotzdem fast zu spät angekommen, da wir nicht registriert haben, dass die Parkinformation auch für den Campingplatz und die Zeltvergabe zuständig ist. Die Info war ab 16:30 Uhr geschlossen. Wir waren kurz zuvor erst angekommen und haben nach einer Rezeption gesucht. Eine Rangerin hat und dann weiter geholfen und so haben wir doch noch Zelt für die Nacht bekommen. Mit dem Zelt waren wir sehr zufrieden, denn das war ein richtiges Luxusteil, mit Dusche  und WC. Anstelle einer Luftmatratze oder einer Liege, gab es ein richtiges Bett. Alles was der Mensch so braucht. wink

unser Luxuszelt

Der Wilson Promontory National Park ist sehr beliebt bei Campern, Surfern und Wanderern, vor allem wegen den Kilometer langen Stränden. Um uns einen Überblick zu verschaffen haben wir uns am nächsten Tag einen Rundweg als Wanderung herausgesucht, um einige der tollen Buchten, mit den endlosen Ständen von oben herunter zu sehen. Und am nächsten Morgen wollten wir noch den einen oder anderen Strand dann aus der Nähe inspizieren.

Was wir alles häten sehen können Unser ständiger Begleiter, der lachende Hans Zeltromantik Wllibay kleiner blauer Vogel, den Namen habe ich noch nicht heraus gefunden

Der Himmel machte uns den Abschied dann ganz einfach, er hat seine Schleusen geöffnet und es regnete wieder einmal recht kräftig. So sind wir dann nicht mehr an die diversen Strände gefahren, sondern haben uns auf Landstrassen zurück nach Melbourne begeben, den am abend sollten wir zurück nach Deutschland fliegen.

Unterwegs haben wir uns in Inverloch noch das Muschelmuseum angesehen. Es handelt ich um ein kleines Privatmuseum, mit tausende von Muscheln aus aller Welt. So etas haben wir noch nie vorher gesehen. Ganz toll und der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Von hier aus sind wir noch nach Frankston gefahren, einem kleinen Ort direkt an der Port Phillip Bucht. Hier haben wir dann noch zu mittag gegessen, bevor es hieß endgültig Abschied zu nehmen. Bis ca. 19 Uhr mussten wir das Auto in Melbourne am Flughafen abgeben und um 22.45 Uhr ging unser Flieger zurück nach Deutschland.

Schade und nun ist alles vorbeicry.

Sonntag, 17.01.2016

Melbourne

Wenn man Brisbane, Sydney und Melbourne miteinander vergleichen sollte und entscheiden muss, welche der Städte einem am Besten gefällt, so wüden wir uns für Brisbane entscheiden. Aber das ist wie so viele Dinge Geschmackssache.

Melbourn ist eine schöne Stadt, vor allem wenn man gerne Shoppen geht. Es sind alle namhaften Läden hier vertreten, von H&M über Zara und auch solche wie Luise Vuiton, Gucci...

Nun wen das interessiert, ist die Stadt bestimmt interessant. Nein, uns interessieren mehr die Gebäude und Parks. Es gibt hier sehr viele interessante Gebäude, viele aus dem 19 Jahrhundert und denen in London sehr ähnlich. Die Mischung mit den neuen Gebäuden ist sehr spannend.

Melbourne Melbourne

Der Rundgang durch die Stadt hat in den Docklands begonnen. Da wir schon recht früh unterwegs waren und auch noch Sonntag war, war dort noch nichts geboten  ausser ein paar Jachten und ein Filmteam, dass schon aktiv war. Deshalb haben wir dann die Strassenbahn genommen und sind Richtung Botanischen Garten gefahren (die Einkaufsstrassen hatten wir bereits am abend zuvor abgegrasst). Die Strassenbahnen im Innenstadtbereich sind frei benutzbar. Bevor wir aber in den Botanischen Garten gelangt sind, haben wir erst einmal ein Festivalgelände überqueren müssen. Was für ein Festival dort stattfand, haben wir nicht heraus bekommen. Aber immerhin haben wir eine Sonnenbrille aus einer Werbeaktion bekommen.

Der Botanische Garten ist sehr schön und groß. Es gibt viele unterschiedliche Bereiche der australischen Vegetation zu entdecken. Nach einem leckeren Kaffee sind wir 2 Stunden später wieder zurück in den Innenstadtbereich gegangen. In der Zwischenzeit war es so heiß geworden, dass wir dann aber erst einmal einen Trinkstopp eingelegen mussten um einen Jag (1.14 ltr. Bier) zu trinken. Danach haben wir die freie Strassenbahn, genutzt, um einmal den Innenstadtbereich Bereich zu umrunden, sozusagen als Sightseeing-Tour nur ohne Kosten. Und tatsächlich haben wir  noch ein paar Dinge entdeckt, die wir voher bei unserem Fussmarsch durch die Stadt nicht gesehen hatten.  Na ja, man braucht ja noch etwas für den nächsten Besuch in Melbourne - irgendwann.

Botanischer Garten Melbourne Bontanischer Garten Mal was anderes Stassenbahn aus anno pief

Freitag, 15.01.2016

Brisbane

Es ist schon ein komisches Gefühl plötzlich ohne Auto zu sein und alles wieder einmal zu Fuß zu erkunden. Aber genau das haben wir heute getan, uns Brisbane erlaufen.
Im ersten Moment erschien und die Innenstadt gar nicht so groß. Man täuscht sich aber, da Brisbane von einem Fluss, dem Brisbane River druchzogen wird und viele der interessanten Dinge auf der anderen Flussseite sind. So haben wir uns am Morgen aufgemacht und sind zuerst von der City auf die South Bank Seite gegangen. Dort kann man einige Kilometer entlang der Flusspromenade marschieren, vorbei am Street Beach (das ist ein sehr schön angelegter öffentlicher Badebereich). Weiter ging es dann über das alte Maritime Museeum (hier kann man eine alte Dockanlage sehen, diverse alte Frachter und einen alten Leuchtturm). Danach ging es dann über den Kangaroo Point bis zum Schiffsanleger in der Holtman Strasse. In Brisbane gibt es die Möglichkeit umsonst den Fluss mit der sog. City Hopper Ferry zu überqueren oder gar sogar eine Rundtour über den Fluss zu machen.  Die Stadt tut sehr viel für Ihr Image eine Grüne Stadt zu sein. Extra Fahrradwege und Fusswege entlang des Flusses. Man wird geführt wie ein Autofahrer.
Sicherheit geht vor und alles ist genaustens beschildert um ja keine Kollission zw. Radfahrern und Fussgängern zu ermöglichen.

Das eiserne Kängeroo Brisbane Panorama von Brisbane


Auf unserem Weg entlang des Flusses haben wir ganz viele Leguane gesehen und sogar einen Frogmauth. Der Frogmouth kann sich so gut im Baum tarnen, dass wir ihn fast übersehen hätten. Wenn wir nicht anderen Vögeln hinterhergeschaut hätten, wäre er uns nicht aufgefallen.

 


Anschließend waren wir noch im Botanischen Garten, dieser hat aber seinen Namen nicht wirklich verdient, denn das ist mehr eine Erholungsoase für die Bürger. Zu wenig Botanik für u Leguan Und noch ein Leguan Frogmouthnseren Begriff (Na, ja man hat ja auch immer bestimmte Vorstellungen). Dafür gibt es aber noch den Roths Park! Diesen würde ich eher als Botanischen Garten bezeichnen. Hier sind verschiedene Bereiche der Botanik Australiens zusammengefasst worden. Sehr schön und empfehlenswert.
Da es den Tag über sehr heiß und drückend war, ein Gewitter kündigt sich an, mußten wir den einen oder anderen Drinkstopp einlegen und haben auch mal wieder ein Bier
getrunken, denn die meiste Zeit unserer Reise haben wir kühlen Weißwein getrunken.
Nun zu unserer vorletzten Station: Melbourne.

Donnerstag, 14.01.2016

7 Etappe: Der Lamington National Park

Von Noosa Heads führte uns unser Weg in den Lamington National Park. Dieser liegt ca. 90 km hinter Brisbane, dass hieß für uns wir mussten einmal durch Brisbane fahren. Eigentlich blöd, aber es hat sich gelohnt.
Bevor wir Brisbane druchfahren haben, waren wir erst noch im Hinterland. Das ist eine sehr fruchtbare und abwechslungsreiche Region. Leider hat uns die Dame aus der Touristinformation etwas in die Irre geführt. Wir mussten um dort hin zu kommen, einen Teil der Stecke über einen sogenannten Forstweg fahren, der eigentlich  nur für Allrad - Fahrzeuge zugelassen ist. Spannend, aber wir haben es geschafft. Wobei uns zum Schluss fast der Treibstoff ausging. Auf unserer  Tour kamen wir auch durch Montville. Eine ganz schöne kleine Stadt im Hinterland. Viele kleine Geschäfte und Cafes, alle in historischen Gebäuden (man könnte auch sagen der Wilde Westen lebt hier weiter) Da haben wir die Holperstrasse von zuvor schon fast wieder vergessen. Der Weg hat sich gelohnt.
Auf unserem weiteren Weg in den Lamington Nationalpark haben wir uns wieder einmal mit Mangos und Melonen eingedeckt, denn für das leibliche Wohl muss ja auch gesorgt werden. Die Strasse in den Nationalpark ist eine Sackgasse. 36 km lang und teilweise so eng, dass immer nur ein Fahrzeug fahren kann und der Gegenverkehr warten muss. Gesehen haben wir unterwegs einige Whiptail Wallabies .

Whiptail Wallabie Unser neuer Begleiter


Morgens haben wir dann einen Vogelerkundungsrundgang mit einem Ranger mitgemacht. Schade war nur, dass zu viele Leute daran teilnahmen und wir deshalb nicht alles sehen und hören konnten. Gesehen haben wir Papageien und andere spezille Regenwaldvögel.
Nach dem Frühstück haben wir dann noch eine kleine Wanderung unternommen zu dem sog. "Wishing Tree". Das ist ein Fig Tree, der den Originalbaum komplett hat absterben lassen und deshalb jetzt innen hohl ist.

Papagei Wishing Tree (Fig Tree)


Nun hieß es Abschid nehmen, denn heute mussten wir das Auto in Brisbane zurück geben.

Donnerstag, 14.01.2016

6. Etappe Von Hervey Bay nach Noosa Heads

Nachdem wir Hervey Bay verlassen hatten, führte uns unser Weg über Maryborough und über Gympie nach Nossa Heads. Zuerst wollten wir uns Maryboraough ansehen, haben dann aber irgendwie nichts gesehen, was uns auf Anhieb gefallen hätte, deshalb sind wir weiter bis Gympie gefahren. Die Stadt haben wir uns dann angesehen, aber irgendwie hatten wir den Eindruck, dass hier sehr viele arme Menschen wohnen. Fast nur Billigläden und viele davon leer stehend. Insgesamt aber ein schönes kleines Städtchen mit ein paar historischen Gebäuden.
Maryboraugh

Von hier aus ging es dann weiter nach Noosa Heads, die Everglades von Australien. Zuerst dachten wir uns nichts bei der Bezeichnung, aber dann haben wir sehr schnell verstanden worum es geht. Die Stadt ist durchzogen von einem Flusssystem. Und hier hatten wir das erste Mal einen richtigen Drehwurm bekommen, bis wir unsere Hotel gefunden hatten. Die Australier lieben den Kreisverkehr.
Ein Hotel mit Golfplatz und dafür braucht man viel Platz. Deshalb liegt das Hotel sehr exponiert auf einer Landzunge. Eine riesengroße Suite konnten wir dann unser Eigen nennen, mit Küchenblock und seperatem Schlafzimmer (insges. mind. 80 qm² groß)
 
Am nächsten Tag war eine Bootstour durch die Everglades angesagt, mit ca. 1 Stunde Kanufahren. Sehr schön! Viele der Bewohner Noosas wohnen auf einem Hausboot. Und sowieso hat fast jeder hier ein Boot. Nur wir durften einfach nur Kanu fahren, was sehr spannend und auch entspannend ist. Wenn man sehr viel im Auto unterwegs ist, ist das Kanufahren doch eine tolle Ablenkung. Zu sehen gab es ausser dem Regenwald auch einige Tiere, wie z.B.inen Leguan ein paar Kangoroos und einen Frogmouth mit seinem Nachwuchs (das ist ein Vogel mit einem Froschmaul), Pelikane und Catfische (riesige Welse). Die Welse gibt es hier in allen Größen!
 
Varan Everglades von Australien
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